Versicherung

Gut behütet durchs Studium zum Beamten – Ein Versicherungsspickzettel

Jeder junge Student sollte sich früher oder später mit dem Thema Versicherung auseinander setzten. Denn spätestens mit 25 muss man als Student den Schutz der Familienversicherung verlassen. Auch wenn das Thema Versicherungen ziemlich umfangreich ist und einiger Recherche bedarf, sollte man nicht davor zurückschrecken und sich die Wichtigkeit vor Augen rufen! Wir vom Beamten-Infoportal bekommen täglich Fragen zu Themen rund um die Beihilfe zugeschickt und beantworten sie gerne. Es geht schließlich darum im Falle eines Unfalls bestmöglich abgesichert zu sein und nicht auf den teilweise erheblichen Kosten sitzen zu bleiben.

Der „Versicherungsspickzettel“:

1. Krankenversicherung
Dass in Deutschland seit 2009 die Krankenversicherungspflicht besteht, ist ja mittlerweile bekannt. Beim Versichern selbst gibt es zwei Möglichkeiten: Gesetzlich oder privat. Da Studenten im Regelfall noch keine Beihilfe beziehen, macht zunächst eine gesetzliche Versicherung Sinn. Zum Beispiel die Lehramtsstudenten, sie werden erst mit dem Eintritt ins Referendariat Beihilfeberechtigt. Die Beihilfe ist sozusagen eine „staatliche Teilversicherung“, die im Fall eines Unfalls 50% der Krankheitskosten übernimmt. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass noch 50% anderweitig abgedeckt werden müssen. Um diese abzusichern, muss daher eine private Krankenversicherung zusätzlich zur Beihilfe abgeschlossen werden.

2. Haftpflicht mit Amtshaftpflichtversicherung
Die Haftpflicht ist dazu da Schadensersatzansprüche gegenüber dem Versicherungsnehmer aufzufangen. Wichtig hierbei ist bei Lehramtsstudenten der Zusatz „mit Amtshaftpflichtversicherung“, denn dieser sichert auch Schadensersatzansprüche bei der Berufsausübung ab. Gerade im Umgang mit Kindern kann schnell einmal etwas schief gehen und die Amtshaftpflicht kann Ihnen Einiges an Unannehmlichkeiten ersparen.

3. Schlüsselversicherung
Jeder Lehrer kennt ihn – den umfangreichen Schlüsselbund, der nicht nur eine Menge Geld kostet, sondern auch eine Menge Verantwortung mit sich bringt. Doch es kann tatsächlich passieren, dass dieser trotz Größe auf einmal unauffindbar ist. In den vielen Fällen liegt er zwar meist nur nicht an seinem angestammten Platz, aber im Ernstfall kann ein verlorener Generalschlüssel ziemlich teuer werden. Deshalb lohnt sich auf jeden Fall eine Schlüsselversicherung, denn diese gibt es bereits unter 10 Euro im Jahr.

4. Rechtschutzversicherung
Wer in jedem Belangen auf Nummer Sicher gehen will, der sollte ebenfalls im weiteren Verlauf der Beamtenkarriere über eine Rechtschutzversicherung nachdenken. Die Rechtschutzversicherung umfasst den privaten Bereich, den Beruf und das Verkehrsrecht. Eine Rechtschutzversicherung ist mit knapp 4 Euro im Monat recht erschwinglich.

5. Dienstunfähigkeitsversicherung mit Altersvorsorge
Die Dienstunfähigkeitsabsicherung ist für einen Beamten eine der wichtigsten Absicherungen. Bei Vertragsabschluss muss unbedingt darauf geachtet werden, dass es sich bei der Klausel im Vertrag um eine sogenannte „echte Dienstunfähigkeitsklausel“ handelt, denn nur dann ist voller Schutz gewährleistet. Gerade Lehrer sind in der heutigen Zeit einem enormen Druck ausgesetzt und scheiden immer öfter wegen Dienstunfähigkeit frühzeitig aus dem Dienst. Das Fatale beim Thema Dienstunfähigkeit ist nämlich, dass für Beamtenanwärter und Beamte auf Probe keine Absicherung durch den Dienstherren besteht. Ebenfalls sollte so früh wie möglich an die Altersvorsorge gedacht werden um im Alter den angestrebten Lebensstandard halten zu können.

Alle Informationen zum Thema Krankenversicherung, Dienstunfähigkeitsversicherung, Privat- Diensthaftpflicht inkl. Schlüsselverlust und Altersvorsorge,
sowie eine Möglichkeit zu einem kostenfreien und unverbindlichen Vergleich und Beratung, finden Sie unter www.beamten-infoportal.de in der Rubrik Krankenversicherung.

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